AFET, BVkE, EREV, IGfH: Rechtssicherheit für die Kinder- und Jugendhilfe, gemeinsame Erklärung vom 20.12.2007

anlässlich der Vorgänge in Halle und Berlin-Reinickendorf   Rechtssicherheit ist ein hohes Gut. Sicherheit geben gesetzliche Regelungen, deren einzelne Merkmale bestimmbar und deren Umsetzung durch die (Sozial-)Verwaltung Einzelfallgerechtigkeit erlauben sollen. Im Bereich der Erziehungshilfen für junge Menschen und ihre Familien stellt das Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) entsprechende Sicherheiten dar. Die derzeitige Jugendhilfepraxis in Deutschland […]

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Thimm, K.: Jugendsozialarbeit an Berliner Hauptschulen. Exemplarische Überlegungen zu Startphasen in professionsverbindenden Jugendhilfe-Angeboten „an anderen Orten“

1 Einführung und Überblick Die Kooperation von Schule und Jugendhilfe gilt in Berlin, ausgehend von einem maximal mittleren Niveau im Vergleich mit anderen Bundesländern, als ein jugendhilfe- und bildungspolitisch hoch gewichtetes Ausbaufeld. So ist seit dem Herbst 2006 an 51 Hauptschulen im Land Berlin eine/e Jugendsozialarbeiter/in tätig. Schon vor der Überlastungsanzeige der Neuköllner Rütli-Schule wurde […]

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Pro Max e.V. – Auswertung “Bude ohne Betreuung” BoB

Pro Max e. V. feierte seinen 10. Geburtstag. Anlässlich dieses Jahrestages wurde eine Fachtagung durchgeführt. Auswertungszeitraum: Januar 2003 bis 31. März 2007   Aufnahmen       2003    15 Jugendliche, davon Temp.-Schöneberg       11 Jugendliche                         2004    14 Jugendliche, davon Temp.-Schöneberg       10 Jugendliche                         2005    17 Jugendliche, davon Temp.-Schöneberg       7 Jugendliche                         2006    16 Jugendliche, davon Temp.-Schöneberg       9 […]

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Junge, S., Leitner, H.: Expertise zum rechtlich bestimmten Kinderschutzauftrag der Jugendhilfe unter dem besonderen Aspekt der Kooperation mit Schule

Im Folgenden wird am Achten Sozialgesetzbuch (SGB VIII), dem Kinder- und Jugendhilfegesetz, untersucht, inwiefern Jugendhilfe mit Schule zusammenarbeiten kann, soll, beziehungsweise dazu verpflichtet ist. Des Weiteren wird am Ausführungsgesetz zum SGB VIII (AGKJHG) des Landes Brandenburg herausgearbeitet, ob sich landesrechtlich noch weiterreichende Möglichkeiten der Kooperation zwischen beiden Handlungsfeldern ergeben.   Dazu wird zunächst dargestellt, auf […]

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Kupffer, (em.) Prof. Dr. H.: Schwierig – für wen?

Einführender Beitrag zu einer Fachtagung des Kinderhaus Berlin – Mark Brandenburg e. V. am 26.06.07 zum Thema „Wie umgehen mit den `Schwierigsten`“ Der Begriff „schwierig“ ist selber schwierig, besonders in der möglichen Steigerung: schwieriger-schwierigst. Mit meiner Überschrift „Schwierig-für wen?“ will ich zum Ausdruck bringen, dass „schwierig“ kein Eigenschaftswort ist wie rothaarig oder pockennarbig. Vielmehr ist […]

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Arbeitskreis Individualpädagogische Maßnahmen: Offener Brief an MP Jürgen Rüttgers

Bezug nehmend auf den 28. Landesparteitag der CDU NRW vom 5. Mai 2007   Sehr geehrter Herr Rüttgers, als pädagogisch verantwortliche Leitungsfachkräfte von Jugendhilfeeinrichtungen, die sich im Arbeitskreis individualpädagogische Maßnahmen NRW e. V. zusammengeschlossen haben, verfolgen wir mit Sorge die aktuelle jugendhilfepolitische Diskussion zum Thema „Erziehungscamps“[1].   Unbestreitbar ist, dass viele Jugendliche, die in der […]

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Leitner, H., Troscheit, K.: Kultur, Handwerkszeug und Entwicklungsgestaltung

1. Jugendhilfe als Kontraktmanagement   Jugendhilfe als Kontraktmanagement zu gestalten bedeutet immer auch Jugendhilfe als Kontaktmanagement zu leben!   Die fallbezogene und fallübergreifende Kooperation öffentlicher und freier Träger wird insbesondere geprägt durch Art und Weise der Verbindlichkeit der Zusammenarbeit. Um die Qualität dieser Zusammenarbeit erschließen und über einen gemeinsamen Kontakt entwickeln zu können, ist die […]

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Maywald, Dr. J.: Risiken erkennen, Ressourcen steigern – Die Entwicklung von Pflegekindern begleiten

Auszug aus der Dokumentation der Fachtagung Perspektiven der Vollzeitpflege in Berlin – Professionelles Handeln in Zeiten der Veränderung am 9.11. / 10.11.2006*  Qualität im Bereich der Hilfen zur Erziehung Hilfe zur Erziehung ist eine Praxis besonderer, nicht-instrumenteller Art. Sie ist ein personales Geschehen, ein Handeln im Beziehungsfeld, und daher immer dialogisch. Die Akteure wenden nicht […]

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Blandow, J.: Best Practice im Pflegekinderbereich

Vortrag am 30.5.2007 Kinderhaus Berlin-Mark Brandenburg e.V., Gewidmet dem Andenken an Peter Widemann   1. Einleitung Von bester Praxis, best practice, spricht man im Rahmen verschiedener Qualitätsmanagement-Systeme. Im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems EFQM (European Foundation for Quality Management), das bei uns in Deutschland auch von Wohlfahrtsverbänden und – Organisationen angewandt wird, gibt es – als Anreiz […]

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H. Leitner: Kinderschutz als gesetzlicher Auftrag

  1. Zum gesetzlichen Rahmen   Woraus ergibt sich der gesetzliche Schutzauftrag für Kinder und hat sich dieser Schutzauftrag mit der Einführung des § 8a SGB VIII grundsätzlich geändert?   Art. 6 Abs. 2 GG und § 1 SGB VIII – Recht auf Erziehung, Elternverantwortung, Jugendhilfe   (1)     Jeder junge Mensch hat ein Recht auf […]

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