2014 1 Ehrenamtliche Patenschaften

Schantall schaut in ihrem Minijob für Euch auf Googeltour
die Top Ten im weltweiten Gewebe nach.

Heute: Braucht Jugendhilfe in Deutschland Patenschaften?

ca. 301.000 Treffer

 

 

Platz 1: SOS-Patenschaft für eine Gemeinschaft in Deutschland

Diese in erster Linie finanziellen Patenschaften unterstützen eine der 45 SOS-Gemeinschaften in Deutschland. Mit einer Patenschaft sichern die Paten/innen mit Ihrem Beitrag deren Unterhalt. Paten helfen solange Sie können.

http://www.sos-kinderdorf.de/helfen/sos-patenschaften/gemeinschaft?gclid=CIm7v5Wr-7sCFQdY3godlR4Azg

 

Platz 2: Ehrenamtliche Familienpatenschaften

Ein neues Netz entsteht – Interkulturelle ehrenamtliche Familienpatenschaften

Das Projekt der Familienpatenschaften basiert auf bürgerschaftlichem Engagement. Ziel des Projekts ist, Familien mit Migrationshintergrund mit ganz unterschiedlichen Unterstützungs- und „Begegnungsbedarfen“ mit Familienpaten zusammenzubringen, um mehr Eigenständigkeit, Selbstbewusstsein und gesellschaftliche Teilhabe für beide Zielgruppen zu erreichen. Das Konzept bezieht sich auf die Familie als Gesamtsystem in allen Facetten ihres Alltagslebens. Die Begegnung findet „auf Augenhöhe“ statt.

Familienpaten/innen stehen den Familien als Ansprechpartner/innen und Freund/in, Helfer/in und Vertrauensperson zur Seite. Gleichzeitig werden die Paten/innen selbst als gesellschaftliche Akteure sichtbar, „beweisen“ bürgerschaftliches Engagement und übernehmen eine Vorbildfunktion für die Familien ebenso wie für das gesamtgesellschaftliche Miteinander. Die Familienpaten/innen engagieren sich nicht ausschließlich für die Kinder, sondern auch für die Eltern. Insofern sind die Familienpaten/innen nicht nur als „Bildungspaten/innen“ zu betrachten, sondern als „Sozialpaten/innen“ für die ganze Familie zu sehen.

Die Familienpatenschaft ist eine freiwillige vorübergehende und kostenlose Begleitung, die so lange bestehen bleibt, wie Familie und Familienpate/in daran festhalten wollen. Das Projekt schafft neue Möglichkeiten für die interkulturelle Öffnung durch Kooperation mit Institutionen freier und öffentlicher Jugendhilfeträger, insbesondere mit Kitas sowie mit Schulen.

http://www.lebenswelt-berlin.de/index.php?option=com_content&view=article&id=278&Itemid=140&lang=de

 

Platz 3: Verletzliche Patenkinder

Prävention von sexuellem Missbrauch in Patenschaftsprojekten

Im Rahmen von Patenschaften werden Tausende von benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Deutschland durch ehrenamtliche und engagierte Einzelbetreuung gefördert und unterstützt. Gleichzeitig steht fest, dass viele dieser Kinder besonders gefährdet sind, sexuell missbraucht zu werden. Die Verantwortung von Patenschaftsprojekten und Vermittlungsstellen ist daher hoch.

Mit der vorliegenden Publikation hat sich AMYNA der Fragestellung gewidmet, was Patenschaftsprojekte tun können, um den Kinderschutz im Rahmen ehrenamtlicher Patenschaften zu verbessern und zu stärken. Erstmalig werden praxisnahe Vorschläge und Maßnahmen zusammengestellt, die Patenschaftsprojekte konkret zeigen, wie sie aktiven Kinderschutz im Bereich “Prävention von sexuellem Missbrauch” leisten können. Wenn benachteiligte Kinder und Jugendliche, die in Einzelbetreuung von Paten/innen hervorragend gefördert und unterstützt werden, zukünftig dort auch optimal vor sexuellem Missbrauch geschützt sind, wäre ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Prävention von sexuellem Missbrauch erreicht.

http://www.amyna.de/amyna-medien/dokumente/scr/skript_patenschaftsprojekte.pdf

 

Platz 4: Kinder Psychisch kranker Eltern

Die Patenschaft ist ein altes Modell der Unterstützung von Kindern und Familien. In den letzten Jahren wird dieses zunehmend im Kontext niederschwelliger Hilfen aufgegriffen.

Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern wurden inzwischen bundesweit initiiert. Mit dieser Form der Patenschaft sollen die Kinder neben dem psychisch erkrankten Elternteil eine weitere verlässliche Bezugsperson finden, die ergänzend zu den Eltern mit dem Kind Zeit verbringt, Betreuungs- und Versorgungsaufgaben übernimmt und als Ansprechpartner/in zur Verfügung steht. Darüber hinaus sollen die Paten/innen bei Krisen und stationären Krankenhausaufenthalten Kontinuität und Verlässlichkeit insbesondere auf der Beziehungsebene gewährleisten, in dem Sie     z. B. die Kinder im Sinne einer Bereitschaftspflege auf Zeit in ihren Haushalt aufnehmen. Eine solche Patenschaft fördert insbesondere mit Blick auf die Entwicklung gesunder Bindungen ein gelingendes Aufwachsen von Kindern trotz belastender Umstände.

http://books.google.de/books?id=8QXUAjn2BR4C&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false


Platz 5: „gemma ́s an“

In Begleitung der Mitarbeiter/innen der Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien sollen ehrenamtliche Paten Wiener Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren aus sozial benachteiligtem Milieu bei einem Teil ihres Weges in die Gesellschaft der Erwachsenen unterstützen. Es ist geplant, dass jeweils ein Pate einem Jugendlichen zur Seite steht.

Diese Einzelbetreuung soll ergänzend zu den Angeboten des jeweiligen Elternhauses erfolgen und keine Konkurrenz zu Vater oder Mutter der Jugendlichen darstellen. Den betreuten jungen Menschen soll Hilfe zur Selbsthilfe angeboten werden und sie nicht in etwaige Abhängigkeiten führen.

Die Intensität der Betreuung wird sich erst im Rahmen des persönlichen Kontaktes zwischen Jugendlichen und Erwachsenen herausbilden. Es sollte jedoch die grundsätzliche Bereitschaft bestehen, eine kontinuierliche und tragfähige Beziehung aufzubauen.

http://www.gemmasan.at/cont/projekt/konzept/Konzept.pdf

 

Platz 6: Perspektiven für ein kindergerechtes Deutschland

Nürnberg (ca. 503.000 Einwohnerinnen und Einwohner) hat ein integriertes Gesamtkonzept mit dem Ziel der „Verbesserung von Kinderchancen und Verringerung der Kinder- und Familienarmut“ entwickelt. Als übergreifende Aufgaben hat sich die Stadt zum Ziel gesetzt, die Infrastruktur auszubauen (von den Frühen Hilfen über Kitas bis zur Familienbildung) und die qualifizierte Erwerbstätigkeit für Eltern zu fördern. Handlungsfelder sind außerdem die Initiative „Jedem Kind eine helfende Hand“ mittels Hilfen zur Erziehung und ehrenamtlicher Patenschaften sowie innovative Hilfeangebote wie „Stadtteilmütter“. Die Maßnahmen gegen Kinderarmut werden darüber hinaus verstanden als Förderung der demokratischen Teilhabe von Kindern, der Stärkung ihrer Fähigkeiten und ihres Empfindens von Selbstwirksamkeit.

http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/kindergerechtes-deutschland-abschlussbericht,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

 

Platz 7: Ausbildungspatenschaften

Ausbildungspatenschaften, die von unterschiedlichen ehrenamtlichen Initiativen angeboten werden, bieten benachteiligten Jugendlichen eine persönliche Begleitung an. Berufstätige oder pensionierte Frauen und Männer stellen sich als Paten für Schülerinnen und Schüler an Haupt- ,Förder-, und Berufsschulen zur Verfügung. Sie trainieren mit den Jugendlichen Fähigkeiten, die sie reif für eine Ausbildung machen. Sie lernen zum Beispiel mit ihnen, helfen dabei, Bewerbungsunterlagen zu erstellen, oder üben mit ihnen Vorstellungsgespräche. Oft schöpfen Jugendliche dabei auch in wenig aussichtsreichen Situationen neue Lebensfreude, neuen Lebensmut und schaffen sich dadurch ein tragfähiges Fundament für ihre Zukunft. Um den Begriff „Pate“ zu vermeiden, legen einige der Initiativen Wert auf die Feststellung, „Coaching“ oder „Mentoring“ für Jugendliche zu leisten.

http://www.erzbistum-muenchen.de/media/pfarreien/media3912220.PDF

 

Platz 10: Netzwerk Gesunde Kinder

Das Netzwerk Gesunde Kinder im Land Brandenburg orientiert sich am finnischen Prinzip: “Für jedermann und überall“. Über diese Netzwerke erhalten junge Familien Unterstützung für eine gesunde Entwicklung ihrer Kinder. Während der ersten Lebensjahre der Kinder vermitteln geschulte, ehrenamtlich tätige Familienpaten oder Hebammen passgenau auf die Bedürfnisse der Familie zugeschnittene Angebote des Gesundheitswesens und der Jugendhilfe in der Lebenswelt des Kindes. Das “Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder” z. B. hilft seit Mai 2006 jungen Familien beim Start in ein gemeinsames Leben. Dabei bietet das Netzwerk einerseits Unterstützung vor der Geburt und andererseits begleitende Hilfe nach der Geburt. Ziel ist es, die gesundheitliche und soziale Entwicklung der Kinder zu fördern. Dazu haben sich viele regionale Akteure – Kinderärzte, Hebammen, das Klinikum Niederlausitz sowie weitere Träger – zusammengeschlossen. Kernstück des Projektes sind die ehrenamtlichen Familienpaten/innen. Sie stehen mit Rat und Tat zur Seite, informieren zu möglichen Vorsorgeuntersuchungen oder unterstützen bei notwendigen Behörden-gängen.

http://www.netzwerk-gesunde-kinder.de/

 

Tschüss und bis zum nächsten Googeler

Eure Schantall

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