Andres, A.: Um ein Kind zu erziehen braucht es ein ganzes Dorf

Almuth Andres ist Koordinatorin des Patenschaftsprojekts PUK – Paten und Kinder in Berln Steglitz-Zehlendorf

(Alle Namen sind geändert)

 

Das Patenschaftsprojekt PUK Paten und Kinder wurde im NHW 2007 konzipiert und zunächst u.a. von der Aktion Mensch finanziell gefördert. 2009 übernahm ich nach meinem Eintritt in die Ruhephase der Altersteilzeit die Koordination des Projektes mit einem Minijob. Ich habe analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie studiert und viele Jahre in einer Erziehungs- und Familienberatungsstelle gearbeitet. Im Laufe der Jahre habe ich drei Kinder ehrenamtlich betreut, zwei sind inzwischen erwachsen (der Kontakt besteht aber immer noch!), das jüngere Kind kommt weiterhin sehr regelmäßig.

Zielsetzung war und ist es, Patenschaften für Kinder im Alter von 3 bis 11 Jahren zu initiieren, in denen ein ehrenamtlich engagierter Erwachsener etwas mit einem Kind unternimmt, dass beiden Freude bereitet (Qualitätszeit).  Kinder von Alleinerziehenden, mit erkrankten Angehörigen, aus Familien mit schwierigen Lebensverhältnissen oder auch „nur“ zu wenigen zeitlichen Ressourcen für das Kind werden angemeldet/aufgenommen. Für uns stehen der Bedarf des Kindes und sein Wohl im Vordergrund.

Das Projekt soll keinen kostenlosen Babysitter vermitteln und auch nicht Ersatz oder Ergänzung für weitergehende bzw. notwendige Maßnahmen des Jugendamtes sein, dazu später mehr.

Inzwischen hat sich das Projekt bei etwa 25 laufenden Patenschaften eingependelt. Ein Pate betreut ein Zwillingsbrüderpaar, zwei Mädchen aus einer Migrantenfamilie haben verschiedene Paten.

Mit der derzeitigen personellen Ausstattung kann es in etwa bei dieser Größenordnung des Projektes bleiben, denn ein persönlicher Kontakt und die zeitlichen Ressourcen für alle Paten und Familien stehen für uns im Vordergrund.

 

WER WIRD PATE; WELCHE VORRAUSETZUNGEN SOLLTE EIN PATE ERFÜLLEN?

Ganz unterschiedliche Menschen wollen Paten werden. War zunächst vorwiegend an Menschen in der dritten Lebensphase gedacht (Rentner), so interessieren sich inzwischen auch viele jüngere Menschen, die sich für und mit Kindern engagieren wollen. Erfreulicherweise gibt es auch Arbeitgeber, die ein patenschaftliches Engagement unterstützen; in manchen Studiengängen bringt ein solches Engagement auch einen „Schein“.
Wie wird man nun bei uns Pate?

NHW wurde 1975 aus der evangelischen Johanneskirchengemeinde gegründet. Kooperation und Kontakte gibt es bis heute. Im Gemeindeblatt haben wir immer mal die Gelegenheit, von PUK zu berichten, bei Veranstaltungen der Gemeinde oder im Bezirk versuchen wir „sichtbar“ zu sein, es gibt Annoncen in bezirklichen Veröffentlichungen und nicht zuletzt Mundpropaganda. Gelegentlich können wir auch Räume der Gemeinde nutzen. Beim Weihnachtsbazar sind wir mit einem Stand vertreten.

Im Internet sind wir ebenfalls gut zu finden wenn man die Stichwörter „Pate“, „Paten“ oder „Patenschaft“ eingibt.

Paten brauchen vor allem Geduld, Zeit und Interesse an Kindern. Laien im besten Sinne sind herzlich willkommen.

Es gibt immer wieder Bewerbungen, bei denen zwar viel guter Wille, aber wenig persönliche Eignung vorhanden ist. Vorsehen müssen wir uns auch vor Menschen, die solche Projekte für ihre eigenen Interessen nutzen wollen, z.B. Pädophile. Hier hilft eine professionelle Einschätzung der Bewerber,  aber auch die inzwischen ganz gute Vernetzung im Berliner Netzwerk Kinderpatenschaften.

Interessiert sich nun jemand für diese Aufgabe, wird er zunächst zu einem persönlichen Kennenlerngespräch eingeladen. Wir verlangen vom Bewerber ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (das es mit einer Bescheinigung von uns kostenfrei gibt) und besuchen sie zu Hause, um die Wohnsituation kennen zu lernen. Dies alles dient der möglichst genauen Einschätzung der persönlichen Eignung als Pate, mit dem wir anschließend eine schriftliche Vereinbarung abschließen.

Für die dann folgende Patenschulung an zunächst einem Nachmittag oder Abend stehen ganz praktische Themen auf dem Programm:

  1. Beginn der Patenschaft, Beziehungsbildung
  2. Inhalte der Patenschaft
  3. unterschiedliche Phasen der Patenschaft
  4. Kontakt zu den Eltern des Patenkindes
  5. mögliche Probleme während der Patenschaft
  6. Kontakt zur Koordinatorin und zum Verein.

Daran schließt sich das Kennenlernen von Pate, Kind und dessen Bezugspersonen an.

Im Vorfeld dazu versuche ich, Interessen von Pate und Kind und – in einer Stadt wie Berlin nötig – die räumliche Nähe zu erkunden, ebenso ist eine gewisse Nähe in den Lebensvorstellungen von Pate und Herkunftsfamilie gelegentlich auch hilfreich. Manchmal allerdings schafft gerade der Gegensatz in der Beziehung eine besondere Qualität.

Dies möchte ich an folgenden Beispielen erläutern.

Frau A. und Herr B. sind noch recht jung, leben aber schon einige Jahre zusammen und sind in der Endphase ihrer beruflichen Bildung. Sie haben u.a. berufliche Erfahrung auch in arabischen Ländern gesammelt. Da sie sich nun entschlossen haben in Berlin zu bleiben und wieder mehr zeitlichen Ressourcen haben, wollen sie sich ehrenamtlich mit einer Patenschaft engagieren.

Der siebenjährige Mahmoud lebt mit seinem fünfjährigen Bruder bei seiner alleinerziehenden Mutter, der Vater wohnt mit seiner neuen Familie gleich um die Ecke, fühlt sich aber für seine erste Familie nicht mehr zuständig. Vor allem Mahmoud leidet darunter. Er ist sehr still und zurückhaltend, wirkt depressiv, kann sich weder beim Bruder, noch in der Schule oder beim Vater durchsetzen. Mit dem Begriff „Pate“ kann er zunächst nichts anfangen, wirkt aber bei der ersten Begegnung mit mir recht interesssiert, nachdem ich erklärt habe, warum er hier ist. Ich habe den deutlichen Eindruck, das Mahmoud keine längere Wartezeit ertragen kann.

Bei der ersten Begegnung mit Frau A. und Herrn B. ist er dann sehr schüchtern und ängstlich. Nur mit Mühe lässt er sich darauf ein, sich „erst einmal so“ zu treffen. Das Hauptinteresse scheint eher bei der Mutter zu liegen.

Nach einigen Treffen mit seinen Paten zeigt er zunehmend mehr Interesse, hat Spaß und freut sich auf die gemeinsamen Treffen.

 

Oder der achtjährige Willem:

Er ist das sehr lebhafte Kind einer alleinerziehenden Mutter, die wenig freie Zeit mit ihm verbringen kann und manchmal fast die Geduld verliert. Herr B. macht gerade eine zweite Ausbildung zum Sozialarbeiter und ist an einer Patenschaft sehr interessiert. Willem kann ganz gut formulieren, was er kann und möchte, und fragt dann Herrn B., was er gerne tut. Als Herr B. unter anderem antwortet, dass er gerne tobt, strahlt Willem, das Eis ist gebrochen. Diese Patenschaft dauert schon mehrere Jahre, Herr B. ist inzwischen wieder in die Kirche eingetreten, um auf Wunsch Willems auch sein „richtiger“ Pate zu werden.

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Die vierjährige Svenja lebt mit beiden Eltern zusammen, es gibt wenig soziales Umfeld d.h. Großeltern oder Freunde sind nicht in Berlin, weil die Familie aus dem Ausland hierher zog. Die 19jähige Frau S. möchte eine Patenschaft übernehmen. Schon bei der ersten Begegnung stimmt die „Chemie“ zwischen den Beiden, auch die Eltern finden Frau S. nett und vertrauenswürdig. Frau S. und Svenja treffen sich in der Folge regelmäßig. Als Frau S. zur weiteren beruflichen Ausbildung nach Hamburg ziehen muss, treffen sie sich an den Berlin-Wochenenden von Frau S. oder Svenjas Familie fährt Richtung Hamburg, um ein Treffen zu ermöglichen.

Wie man sieht, können die Patenschaften ganz unterschiedliche Begründungen und Inhalte haben. Unsere Vorstellung, einmal wöchentlich eine „Quality-time“ mit dem Kind zu verbringen, und das zunächst für ein Jahr, wird auch oft anders und ganz individuell umgesetzt.

 

WELCHE KINDER WERDEN PATENKINDER?

Vermitteln wollen wir Kinder zwischen etwa 3 und 11 Jahren. Inzwischen stellte sich heraus, dass auch und gerade ein Bedarf für noch sehr kleine Kinder besteht. Und: es gibt auch immer wieder Paten, die gerne ein kleines Kind haben wollen, weil sie sich dann eine noch längere Dauer der Patenschaft erhoffen.

Häufig werden Kinder von alleinerziehenden Eltern angemeldet, aber auch gesundheitliche oder soziale innerfamiliäre Probleme spielen eine Rolle. Aufmerksame Lehrer oder Erzieher melden sich häufig um eine Patenschaft anzuregen.

Nicht ganz einfach ist gelegentlich die Zusammenarbeit mit einigen Mitarbeitern des Jugendamtes. Hier haben wir manchmal den Eindruck. dass eine Patenschaft gerne als „kostenneutrale Maßnahme“ installiert werden soll, oft im Rahmen eines ganzen „Hilfspakets“ oder auch statt Einzelfallhilfe, Familienhilfe oder Therapie.

So rief mich eine Sozialarbeiterin an, die Familie D. betreut. Die fünfjährige Frieda brauche dringend eine Patenschaft. Wie immer bitte ich darum, dass die (alleinerziehende) Mutter mit mir Kontakt aufnimmt.

Schon hier wird eine erste Schwierigkeit deutlich: oft versuchen Einzelfallhelfer, Lehrer, Sozialarbeiter u.A. ein Kind anzumelden, wollen so einer Anmeldung besonderes Gewicht verleihen und sind dann sehr erstaunt, wenn ich betone, wie wichtig mir die persönliche Anmeldung und folgende Begegnung mit der Familie und das eigenständige Handeln der Familie ist. Denn: wie sollen regelmäßige Treffen mit dem Paten stattfinden, wenn die Bezugspersonen sie nicht durch eigenes Engagement (Terminabsprache, zuverlässige Zu- und Absagen) unterstützen?

Mit einiger Mühe kann ich also einen Vorstellungstermin mit Frau D. und ihrer Tochter Frieda vereinbaren.

Eine Viertelstunde nach der vereinbarten Uhrzeit höre ich Frau D. schon von weitem schimpfen. Frieda möchte wohl lieber auf den Spielplatz und keinesfalls in mein Büro. Ich gehe beiden entgegen, habe den Eindruck, dass Frau D. sich nicht durchsetzen kann (sie bemerkt dazu, wie auch später immer wieder: “Sehn Sie, so ist sie eben!“) und nehme Frieda schließlich an der Hand, um sie und die Mutter in mein Zimmer zu geleiten. Frieda wehrt sich nicht, rutscht hier aber erstmal unter den Tisch und blickt ihre Mutter trotzig an. Frau D. berichtet auf Nachfrage Einiges aus der Familiengeschichte, u. a. dass der Vater sie und Frieda verlassen habe, weil Frieda so schwierig sei. Aus zwei Kindergärten ist Frieda schon rausgeflogen, weil sie die anderen Kinder quält und sich nicht einordnen kann. Jetzt dürfe sie den momentanen Kindergarten nur bis nach dem Mittagessen besuchen, weil die Erzieher „fix und fertig“ seien. Eine Kinderpsychotherapie bekomme Frieda auch. Einmal wöchentlich habe sie je einen Termin beim Logopäden und bei der Ergotherapeutin. Die vom Jugendamt eingesetzte Familienhelferin höre im nächsten Monat auf. Und nun habe man ihr gesagt, sie bekomme einen Paten für Frieda.

Das alles wird immer wieder unterbrochen von Einwürfen von Frieda wie „…..krieg ich denn nun meine Schokolade!“ oder „… will jetzt raus hier!“. Zwischendurch beginnt Frieda auch aus dem Regal und von meinem Schreibtisch Sachen zu räumen, die Mutter sieht dabei kommentarlos zu. Mein Angebot von Büchern, Mal- oder Spielzeug nimmt sie nicht an.

Frau D. ist sehr enttäuscht, als ich ihr sagen muss, dass sie unter diesen Umständen bei uns erstmal keine Patenschaft für Frieda bekommen kann. („…aber das Jugendamt hat doch gesagt…“). Frieda wäre nach meiner Einschätzung mit einer weiteren Beziehung außerhalb der Familie überfordert und zeitlich zu sehr belastet. Die Zielvorstellung des Jugendamtes ist unklar. Es bleibt zu Bedenken, ob ein ehrenamtlicher Pate mit dieser Problematik nicht überfordert ist. Und nicht zuletzt hat Frieda auf meine Nachfrage hin mehr als deutlich klargemacht, dass sie keine weitere Bezugsperson will – eine wichtige Vorraussetzung für das Gelingen einer Patenschaft

Mit der Sozialarbeiterin setze ich mich  mit Erlaubnis von Frau D. noch einmal  in Verbindung, um ihr meine Sichtweise des Vorgangs zu erläutern und den weiteren dringenden Handlungsbedarf des Jugendamtes zu betonen.

Auch die Erwartungshaltungen der Eltern abzuklären ist nicht einfach. Immer wieder gibt es die Hoffnung der Eltern, so an einen „Babysitter umsonst“, oder eine Hausaufgabenhilfe / Nachhilfe zu kommen.

Deshalb versuchen wir, vom Bedarf und der Motivation des Kindes auszugehen. Jede Familie, die eine Patenschaft für ein oder mehrere Kinder möchte, wird zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, um einen Eindruck vom Kind, den Erwartungshaltungen der Eltern und deren familiären Umständen zu bekommen.

Das erste Kennenlernen mit dem Paten findet dann bei uns statt. Je nach Alter des Kindes sind die Eltern und ich mehr oder weniger lange anwesend, immer sollte wenigstens eine Viertelstunde für Pate und Kind alleine da sein (dafür gibt es bei uns ein paar Bücher und Spielsachen, die für „Gesprächs- und Handlungsstoff“ sorgen können). In dieser Zeit habe ich Gelegenheit, noch mal mit dem begleitenden Elternteil alleine die näheren Umstände der Patenschaft zu klären.

Anschließend haben sowohl die Paten als auch die Familien bei Bedarf ein paar Tage Zeit, sich zu überlegen, ob sie es miteinander versuchen wollen.

Nach dem Austausch von Adressen, Telefonnummern und zeitlichen Möglichkeiten können dann die regelmäßigen Treffen beginnen.

 

WIE GEHT ES WEITER?

Wir legen großen Wert darauf mit den Paten und Familien während der Patenschaften in Kontakt zu bleiben.

Bei etwa auftretenden Problemen oder Schwierigkeiten bin ich telefonisch oder nach Verabredung persönlich erreichbar und kann Gespräche anbieten. Diese Möglichkeit wird vor allem von den Paten gerne genutzt, u.A. um pädagogische oder entwicklungspsychologische Fragen zu klären.

So hatte das Patenkind von Frau G. ihr einmal aus einer Schublade Süßigkeiten entwendet. Frau G. war darüber sehr entsetzt und enttäuscht, besonders weil die Patenschaft schon einige Jahre dauert. Sie hatte den „Diebstahl“ wohl gleich gemerkt, wusste aber nicht, wie sie damit umgehen sollte.

Im Gespräch konnte sie dann berichten, das die 12jährige Alena in einem äußerst rigiden Elternhaus aufwächst, in dem es wenige Freiräume gibt. Frau G. erkannte im gemeinsamen Gespräch, dass Alena einerseits zwar der süßen Verlockung nicht widerstehen konnte (obwohl es bei Frau G. immer offen Süßigkeiten  zur „Selbstbedienung“ gibt), aber mehr ein pubertäres Austesten dahinter steht im Sinne von „Was passiert, wenn ich es tue, werde ich auch dann noch geliebt und angenommen…..“. Mit Frau G. konnte ich vereinbaren, das sie den Vorfall wohl anspricht, aber dies auf sozusagen neutralen Raum bei einem Ausflug oder Spaziergang und nicht in ihrer Wohnung. Alena sollte wissen, dass sie es bemerkt hatte und dass man auch über einen solchen Tabubruch reden kann, ohne Zuneigung und Zusammenhalt zu verlieren. Das Verhältnis von Frau G. und Alena hat sich seither weiter vertrauensvoll stabilisiert.

Leider kommt es vor, dass solche Gespräche mitunter etwas schambehaftet sind, nämlich gerade dann, wenn die „Chemie“ doch nicht stimmt und/oder Treffen von der einen oder anderen Seite nicht eingehalten werden (können). Dies beschreibt auch schon eine der größten Schwierigkeiten bei Patenschaften.

Manchmal fühlen sich die Paten auch nicht ernst genommen in ihrem Bemühen, dem Kind etwas Gutes zu tun, oder die Eltern neigen dazu, den Paten als z.B. Babysitter auszunutzen (wie oben beschrieben). Schwierig wird es auch, wenn Eltern zu feste oder gar rigide Vorgaben zu Inhalten oder Zeitpunkt der Patenschaft machen („Mittwochs zwischen 14 und 18 Uhr“; “Wir schaffen es nicht, ihn zum Lesen zu bringen, bitte lesen Sie jedes Mal eine halbe Stunde mit ihm!“).

Genauso haben Paten auch gelegentlich Erziehungs- oder Ernährungsvorstellungen, die von denen der Eltern abweichen, hier besteht häufig Beratungsbedarf.

Unter anderem deshalb wurde ein „Patencafé“ eingeführt, das etwa vierteljährlich stattfindet. Hier besteht für Paten und Koordinatorin die Möglichkeit des Austausches über die Erfahrungen während der Patenschaft. Regelmäßig kommen hier bestimmte Themen zur Diskussion und Weiterbildung, manchmal kommen auch Dozenten. So hatten wir schon eine Buchhändlerin da, die Bücher für Kinder und Paten, zum Vorlesen oder selber Lesen vorgestellt hat, eine Psychologin berichtete über psychosoziale Entwicklung und dabei auftretende Schwierigkeiten, es wird über inhaltliche Gestaltungen und praktische Probleme der Patenschaften gesprochen (ein immer wieder beliebtes Thema). Schwierig ist es manchmal, weil einige Paten „ihre“ eigene Patenschaft sehr in den Vordergrund stellen, andere aber sehr zurückhaltend sind. Die Sichtweisen der zeitlichen und inhaltlichen praktischen Gestaltung der Patenschaften sind durchaus sehr unterschiedlich  und bieten immer wieder neuen Diskussionsstoff.

 

Trotzdem ist jede einzelne Patenschaft – genauso wie jedes Patencafe – auf seine eigene Art unterschiedlich und zu unserer großen Freude sehr lebendig.

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